Im Ausdauersport ist das richtige Gewicht ein wichtiger Faktor: Denn all das, was ich zusätzlich an Körpermasse mitschleppe, muss auch versorgt werden. Vor allem weniger Körperfett hilft für eine bessere Leistung, weil so die vorhandene Energie effizienter genutzt werden kann.

Rechnerisch veranschaulicht: Umso geringer das Körpergewicht, desto höher die VO2max. Die VO2max wird gemessen in ml pro Minute je kg Körpergewicht. Wenn ein Sportler also 5 Kilogramm Körperfett bei 70 Kilogramm Gewicht verliert, dann erreicht er eine deutliche Steigerung der VO2max sprich: der Sportler wird leistungsfähiger.
Ski-Langlaufen ist die Königsdisziplin des Ausdauersports, fast jeder Muskel des Körpers wird für eine effiziente Bewegung auf zwei Skiern benötigt. Dadurch ergeben sich ein hoher Energieverbrauch und eine sehr hohe Sauerstoffaufnahme, zum Beispiel auch interessant als Trainingsimpuls für Radfahrer, Triathleten oder Läufer.
Während früher oft die Devise lautete, „ordentlich Umfänge“ zu machen, differenziert man heute zunächst: Um welche spezifische Belastung in der jeweiligen Sportart handelt es sich überhaupt? Nur so kann den jeweiligen Anforderungen entsprechend gezielt trainiert werden. Studien zeigen auf, dass man über die Qualität des Trainings wesentlich effizienter Verbesserungen erzielt als über die reine Quantität der Umfänge.
Einmal zum Mond und zurück- meist unerfüllter Traum der Menschheit, scheint fast genauso unmöglich wie den Mount Everest mit dem Rad zu erklimmen. Mit eigener Muskelkraft und ohne fremde Hilfe. Diesen Traum versuchen sich immer mehr Radsportler zu erfüllen. Erst in diesem Frühjahr fiel erst der gerade frisch aufgestellte Rekord für knapp 9000 absolvierte Höhenmeter auf deutlich unter 8 Stunden Fahrzeit (Keegan Swenson in 7:40h aufgestellt im Mai 20020 in Park City/USA.